Die häufigsten Fragen über eine Brustverkleinerung
Was sollte vor dem Eingriff bedacht werden?
Sie sollten auf jeden Fall gesund sein und im Moment nicht stillen. Eine Schwangerschaft sollte vor und auch einige Monate nach der Korrektur ausgeschlossen sein (Verhütung!). Bevor eine operative Brustverkleinerung durchgeführt wird, ist es erforderlich, ein eventuell bestehendes Übergewicht durch eine Diät zu reduzieren. Wird das Gewicht erst nach der Operation verringert, führt dies erneut zu einer Erschlaffung des Brustgewebes. Auch nach einer Schwangerschaft kann sich die Busenform verändern. Es ist nicht sinnvoll, dass junge Frauen, bei denen ein Kinderwunsch in absehbarer Zeit noch nicht besteht, mit einer geplanten Korrektur mehrere Jahre zu warten. Sehr wichtig ist außerdem, vor dem Eingriff eine krankhafte Veränderung (z. B. Tumor) der Brust auszuschließen).
Worauf ist nach der Operation zu achten?
Handeln Sie bitte unbedingt nach den Anweisungen Ihres Arztes! Er wird genaue Verhaltensrichtlinien vor Ihrer Entlassung mit Ihnen besprechen. Nach dem Eingriff werden die Brüste durch einen Verband oder einen straff sitzenden BH gestützt und ruhiggestellt. Diesen Verband sollten Sie auf jeden Fall nach der Operation sowohl tagsüber als auch nachts tragen Fragen Sie Ihren Arzt, ab wann Sie duschen/baden und Sport treiben dürfen. Der Zeitpunkt richtet sich nach dem Ausmaß der Operation und dem Verlauf der Wundheilung. Gehen Sie auf jeden Fall zu den vereinbarten Kontrolluntersuchungen! Falls Sie vorher etwas ungewöhnliches bemerken oder wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt.
Wann ist eine Brustverkleinerung sinnvoll?
Erschlaffte und/oder große Brüste verursachen häufig bei der betroffenen Frau eine psychische Belastung. Sie fühlt sich ständig beobachtet und möchte ihren Busen verstecken. In diesem Fall ist eine Korrekturoperation empfehlenswert. Wichtig ist auch zu wissen, dass große Brüste - vor allem bei zierlichen Frauen - durch die einseitige Belastung erhebliche Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule und der Schulter verursachen können. Die Verkleinerung einer übergroßen Brust kann daher auch aus orthopädischer Sicht angezeigt sein.
Wie kommt es zu einer hängenden Brust?
Eine hängende Brust (Ptosis) kann verschiedene Ursachen haben:
- Die Brustdrüse hat sich durch hormonelle Einflüsse verkleinert
- Der Fettanteil der Brust hat durch Gewichtsverlust abgenommen
- Durch Minderung der Elastizität der Haut kommt es zu einem Absinken des Busens
Oft haben mehrere Faktoren eine Rolle gespielt. Ist der Busen gleichzeitig sehr groß und schwer, kann eine Ptosis schon in jungen Jahren auftreten. In allen Fällen ist es sehr wichtig, sich von einem spezialisierten Chirurgen eingehend untersuchen und beraten zu lassen.
Wie sind die Erfolgsausichten?
Je schonender ein Eingriff durchgeführt wird, desto geringer ist das Komplikationsrisiko. Bei jedem Korrektureingriff wird natürlich versucht, beide Brüste in Form und Größe anzupassen und nur kleinem, unauffällige Narben zu hinterlassen. Trotzdem kann eine Fehlstellung der Brustwarzen, unterschiedliche Größe der Brüste oder eine starke Narbenbildung nicht völlig ausgeschlossen werden. Reden Sie mit dem behandelnden Arzt über alle möglichen Risiken. Lassen Sie sich alle möglichen Verfahren und deren Vor- und Nachteile erklären.
Die Risiken bei einer Behandlung?
Es gibt allgemeine Risiken wie Sie bei jeder Operation auftreten können - genaue Angaben zu den Risiken werden Ihnen vor einer Behandlung nochmals von Ihrem behandelnden Arzt genaustens erklärt.