Insbesondere Frauen, aber auch Männer, neigen Hormon- und Anlagebedingt zur Ausbildung dieser Fettansammlungen im Hüft- und Oberschenkelbereich (Reiterhosen), an der Gesäß- und Lendengegend, an der Bauchregion und in der Knie-, Unterschenkel- und Knöchelregion.
Figurchirurgische Behandlung:
Auch am Hals und an den Oberarmen kann ein örtlicher Fettüberschuss das ästhetische Empfinden so sehr beeinträchtigen, dass eine operative Korrektur erwünscht ist.
Mit der Fettabsaugung werden, durch dauerhafte Entfernung von Fettzellnestern, diese Fettpölsterchen reduziert und so die ursprüngliche Körperform wieder hergestellt.
Diese Behandlung wird bei einer lokalen Betäubung durchgeführt. Dabei wird über mehrere kleine Schnitte zuerst ein Substanzgemisch, aus Betäubungsmittel, Kochsalzlösung und anderen Entzündungshemmenden Wirkstoffen, in das betreffende Fettgewebe eingebracht. Einerseits um es aufzulockern, andererseits um Entzündung und Schmerzen zu vermeiden.
Durch diese, sogenannte Tumeszenzanästhesie, kann eine Allgemeinnarkose vermieden werden.
Anschließend werden feine, wenige Millimeter dicke, sterile Saugkanülen eingeführt, und die aufgeweichten Fettzellen mit einer speziellen Pumpe abgesaugt. Die Eingriffsdauer ist je nach Ausmaß und Anzahl der behandelten Fettpolster sehr unterschiedlich (3-5 Stunden)
Nach der Operation kann es zu kleinen Blutergüssen kommen, die sich nach wenigen Wochen zurückbilden. Speziell angepasste Mieder, die für ein bis zwei Wochen getragen werden müssen, beschleunigen die Postoperative Heilungsphase.
Eine Liposukion kann z.B. im Zusammenhang mit Haartransplantation oder einer Augenlasik auf Wunsch durchgeführt werden.